Gold und Silber für Radlerfreunde

FotoMTB Saarlandmeister-schaften in Neunkirchen

Bei den diesjährigen Saarlandmeisterschaften im Mountainbike holten die Brüder Jakob und Jasper Britz im Neunkircher Wagwiesental für die Radlerfreunde Gold und Silber. Als eine halbe Stunde vor’m Start starker Regen einsetzte, verwandelte sich die eigentlich schnell zu fahrende 3km Wiesen- und Waldrunde stellenweise in einen regelrechten Geschicklichkeits-Parcours. Kurzerhand wurde die Rennlänge von 8 auf 6 Runden verkürzt. Ab U19 wurden alle Altersklassen gleichzeitig auf die Strecke geschickt, insgesamt stellten sich knapp 30 Fahrer dem Wettkampf.

Jakob fuhr mit Sascha Schwindling (Team Herzlichst Zypern) von Beginn an ein sehr hohes Tempo, so daß diese Beiden nach der ersten Runde bereits 50 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger hatten. Während Jakob weiter Anschlag fahren konnte, bekam Sascha zusehends Probleme mit seinen Trockenreifen und fiel zu Dirk Hemmerling (BikeAid) zurück. Unbeeindruckt von den Verhältnissen baute Jakob seinen Vorsprung Runde um Runde aus und fuhr knapp 2 Minuten vor seinen Verfolgern in die 5. Runde. Schwerer Morast am vorderen Kettenblatt warf plötzlich immer wieder seine Kette runter und er musste das Rad eineinhalb Minuten „zwischenreinigen“, um überhaupt weiterfahren zu können. Noch immer außer Sichtweite für den mittlerweile auf dem zweiten Rang fahrenden Dirk Hemmerling, erhöhte Jakob auf den letzten 4 Kilometern wiederum den Vorsprung und erreichte das Ziel schlussendlich mit 1:45 Minuten vor seinem nächsten Widersacher.

Jakobs Bruder Jasper hatte vom Start weg Probleme mit seiner Schaltung, kämpfte sich aber im Mittelfeld bei den Junioren des Rennens durch und erreichte auf dem 16. Gesamtrang, damit Zweiter bei den Junioren, erleichtert das Ziel.

Bernhard Walzer konnte an diesem Tag zufrieden sein mit seinen beiden „Rennern“, er verfolgte das Rennen mit Schirm am Steckenrand.

Zunächst sah es für einen Start von Jakob Britz nach der Aufwärm-Phase gar nicht gut aus: Beim Sprung über einen Baumstamm überschlug er sich und zog sich Prellungen an Kopf, Schulter und Beinen zu. „Die Schmerzen kamen erst nach dem Rennen“ so die Erklärung für sein trotzdem hohes Leistungsvermögen.

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